Planen Sie Gehwege mit mindestens 90 Zentimetern Breite, bei Hauptkorridoren gern mehr. Sichtachsen zwischen Türen, Sofa und Küche sollten frei bleiben, damit der Blick die Richtung vorgibt und nicht Möbelkanten. Prüfen Sie Schwenkradien von Stühlen und Türflügeln, damit keine Griffe ständig streifen. Besonders an Raumecken helfen sanft abgerückte Stücke, die Bewegungen entschleunigen. Solche Abstände verhindern ständiges Touchieren und verlängern die Lebensdauer empfindlicher Flächen deutlich.
Teppiche definieren Aufenthaltsbereiche, Leuchten betonen Ziele, und gemeinsam ziehen sie Wege wie von selbst. Legen Sie robuste Läufer dort, wo Bewegung gebündelt werden soll, und nutzen Sie weicheres Material in Ruhezonen. Warmes Licht kann Ziele markieren, kaltes Licht Übergänge betonen. So entsteht eine subtile Einladung, die Füße dorthin setzt, wo Oberflächen widerstandsfähiger sind. Die Möbel profitieren, weil Reibung gezielt von empfindlichen Kanten weggeleitet wird.
Rutschende Beistelltische und wandernde Stuhlbeine wirken wie Radiergummis auf Boden und Möbelkanten. Filzgleiter mit hoher Dichte, Anti-Rutsch-Pads oder diskrete Teppichstopper sorgen für festen Stand. Fixieren Sie Kabel, damit niemand hängen bleibt und Möbel verschiebt. Denken Sie an justierbare Füße, die Unebenheiten ausgleichen. Diese stillen Helfer reduzieren Mikrobewegungen, verhindern Reibung an immer denselben Stellen und halten die geplante Wegeführung zuverlässig auf Kurs.
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